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Siegfried Ramlow


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Wurzelgemüse wird für die Gourmet-Küche wiederentdeckt

Wiederentdecktes Wurzelgemüse ist in den Küchen der Spitzenköche immer gefragter.
Galten zum Beispiel Pastinaken lange Zeit als "Arme-Leute-Essen", stehen sie heute auf dem Speiseplan vieler Gourmet-Küchen.
Viele rümpfen die Nase bei unbekannten oder vergessenen Sorten, Wurzelgemüse?
Doch es finden sich immer mehr moderne Köche, die alte Wurzelgemüsesorten wieder für sich neu entdecken.
Pastinaken und Topinambur wurden früher von den Bauern angebaut um für den Winter eine preiswerte, haltbare und vitaminreiche Ergänzung zu haben.
Aus dem Wurzelgemüse wurden vorwiegend sättigende Eintöpfe und Tellergerichte zubereitet.
Heute stehen die altbekannten Wurzeln wieder auf vielen Speisekarten, wahrscheinlich liegt es wohl daran, dass sie heute keineswegs mehr billig sind, oder vielleicht doch an ihrem Geschmack?

Ursprünglich stammt die Pastinake aus Mittel- und Südeuropa, wo sie bis zum 18. Jahrhundert als Grundnahrungsmittel galt.
Äußerlich ähnelt das Wurzelgemüse der Petersilienwurzel und kann die imposante Länge von 30 bis 40 Zentimetern erreichen.
Die feine Wurzel besticht durch ihren intensiven, aromatischen und leicht süßlichen Geschmack.
In der Wurzel sind reichlich Nährstoffe, Stärke und Ballststoffe vorhanden.
Auch Kalium, Folsäure, Vitamin C und Eisen sind bei gleichzeitig niedrigem Nitratgehalt ausreichend vorhanden.
Für den würzigen, nussartigen Geschmack sorgen hohe Mengen an ätherischen Ölen.
Das Wurzelgemüse lässt sich wie Kartoffeln verarbeiten oder mit der Kartoffel kombinieren.
Mit geraspelten Möhren und Äpfeln zusammen verarbeitet eignen sie sich hervorragend als herbsliche Rohkoste.



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Verantwortlich für diesen Beitrag: Siegfried Ramlow