Wissen Sie womit Ihre Kinder spielen?
Spielwaren für deutsche Kinder sollen sicherer werden.
Chinaimport soll nur noch mit dem neuen Siegel „CE plus" erlaubt werden.
Als Konsequenz aus den Skandalen um gefährliches Spielzeug aus China fordern die Bundesländer ein neues, europaweites und verbindliches Prüfsiegel.
Lieferanten etwa von Lack, Holz, Kunststoffen oder Metall sollen schärfer kontrolliert werden.
Sie sollen die Möglichkeit erhalten, sich nach einem strengen Prüfverfahren als Zulieferer der Spielzeugindustrie zu akkreditieren.
Die Vertreter von Verbänden und Herstellern sowie der Bundesländer wollen beraten, welche Konsequenzen aus den jüngsten Rückrufaktionen von gefährlichem Spielzeug aus China gezogen werden müssen.
Bei ihrem nächsten Treffen Anfang September in Baden-Baden wollen die Verbraucherminister der Länder bereits über einen Antrag zur Einführung von „CE plus“ abstimmen.
Derzeit werde über die gegenseitige Anerkennung des deutschen Umweltzeichens „Blauer Engel“ und des chinesischen Umweltzeichens verhandelt.
Rund 70% der Kinderspielzeuge in deutschen Spielzeugregalen stammen heute schon aus China, hauptsächlich Massenware aus Plastik, aber auch Puppen oder Spielzeugautos.
Im Jahre 2006 wurden Waren im Wert von 1,8 Milliarden Euro nach Deutschland eingeführt.
Die Verbraucher müssten erkennen, dass das billigste Produkt nicht unbedingt das Beste sein muß.
Gute Qualität hat auch bei Spielsachen seinen Preis.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Willi Pedale


