Wie kann man sich gegen Schweinegrippe schützen?
Zurzeit genügen noch Hygieneempfehlungen gegen Viren allgemein.
Regelmäßiges Händewaschen, unter anderem nach Personenkontakten, Toilettenbesuchen und vor dem Essen.
Die Hände sollten dabei sorgfältig abgespült und abgetrocknet werden.
Beim Husten und Schnäuzen, nicht wie allgemein üblich in die Hände, sondern in den angewinkelten Arm schnäuzen, wenn nicht sofort ein Taschentuch zur Verfügung steht.
Über die Hände werden die Viren am schnellsten über tragen!
Beim Husten möglichst Abstand zu anderen Menschen halten und sich abwenden. Wer die Nase putzt, sollte ein Einwegtaschentuch verwenden und dieses sofort im Abfalleimer entsorgen, anschließend die Hände waschen.
Bei geschlossenen Räumen häufig lüften, denn sonst kann die Anzahl der Viren stark ansteigen.
Da bisher noch kein wirksamer Impfstoff bekannt ist, sollte von Reisen in gefährdete Gebiete abgesehen werden.
Es dürfte einige Monate dauern, bis ein handelsübliches Präparat zur Verfügung steht.
Erste Labortests in den USA haben ergeben, dass das neue H1N1-Virus gegen die Arzneistoffe Oseltamivir und Zanamivir empfindlich ist (Handelsnamen: Tamiflu bzw. Relenza). Nach bisherigen Einschätzungen ist die Schweinegrippe mit diesen Arzneimitteln behandelbar.
Die Symptome einer Schweinegrippe sind ähnlich einer normalen Grippe: Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Husten, Durchfall und Übelkeit können stärker ausgeprägt sein als bei sonstigen Grippeinfektionen.
Die US-Gesundheitsbehörde CDC geht davon aus, dass Schweinegrippe-Viren nicht durch Nahrungsmittel übertragen werden und dass ein Erhitzen von Schweinefleisch auf 72 Grad Celsius die Viren sicher abtötet.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Siegfried Ramlow


