Vor Vertragsende schnell die Rentenkasse aufgebessert?
Der Postchef Zumwinkel steht im Verdacht, Steuern in Höhe von rund einer Million Euro hinterzogen zu haben.
Trotz überzogener Managergehälter scheint die Gier einiger Firmengrößen unermesslich.
Natürlich wurde der Haftbefehl für Zumwinkel nach der Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft außer Kraft gesetzt, weil der Postchef kooperiere und eine nicht unerhebliche Geldzahlung gemacht wurde.
Auch können weitere Angaben zum Stand des Verfahrens aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht gemacht werden.
Die Ermittler gehen dem Verdachts der Steuerhinterziehung gegen den auch privat sehr wohlhabenden Zumwinkel nach.
Zu den durchsuchten Orten gehörte neben seiner Villa im Kölner Stadtteil Marienburg nach Angaben einer Post-Sprecherin auch das Büro des Managers in der Konzernzentrale.
Sicher wird das nur die Spitze des Eisberges sein, denn Zumwinkel besetzt auch noch einige andere Top-Positionen, wie die des Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Telekom, ist Aufsichtsratsmitglied bei der Deutschen Lufthansa und ist Mitglied des Board of Directors der US-Investmentbank Morgan Stanley.
Erfahrungsgemäß wird, sollte sich der Verdacht bestätigen, außer einer Geldstrafe, oder einer Bewährungsstrafe nichts herauskommen.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Peter Wolf


