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Siegfried Ramlow


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Papst auf Moses-Berg Nebo

Zur Vertiefung der Beziehungen zwischen Christen und Juden, hat Papst Benedikt XVI. bei einem Besuch auf dem Berg Nebo in Jordanien aufgerufen.
Der Papst hervor, zwischen der katholischen Kirche und den Juden gebe es einen "untrennbaren Bund".
Mit Beifall empfingen einige wenige Gläubige und christliche Kirchenführer den Papst auf dem Mount Nebo,
dem Berg auf den, nach biblischer Erzählung, Moses nach einem langen Zug durch die Wüste noch einmal ins Heilige Land hinabblicken durfte, bevor er starb.
Auf diesem Berg gibt es seit dem 4. Jahrhundert nach Christi Geburt eine christliche Moses-Basilika, die mehrfach erneuert wurde und auch zur Zeit umgebaut wird.


Der Papst betete in der Kirche unter freiem Himmel, da zur Zeit das Dach ersetzt wird.
Die antike Baustelle wurde für den Empfang des Papstes mit Teppichen ausgelegt und mit Sesseln bestuhlt.
Papst Benedikt XVI. meditierte in seiner Ansprache das Leben des Moses und sagte er sehe sich an diesem Ort in den Fußstapfen unzähliger Pilger aus vielen Jahrhunderten.

"Wir sind berufen das Kommen von Christi Königreich willkommen zu heißen. Und zwar durch unsere Nächstenliebe, unseren Dienst an den Armen und unser Bemühen um Versöhnung, Vergebung und Frieden in der Welt um uns herum."

Zum ersten mal im muslimischen Jordanien erklärte der Papst auch die besondere Nähe der Kirche zum Judentum.

"Die alte Tradition der Pilgerschaft zu den Heiligen Stätten erinnert uns auch an den untrennbaren Bund zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk."

Nach dem Gottesdienst auf dem Mosesberg fuhr Benedikt ins nahe gelegene Madaba und segnete den Grundstein für die erste katholische Universität in Jordanien.





Verantwortlich für diesen Beitrag: Siegfried Ramlow