Panikrocker mit neuem Bildband seiner Werke als Maler
Gemeinsam mit seiner Fotografin und Freundin Tine Acke hat Panikrocker Udo Lindenberg den Bildband "Das Lindenwerk" herausgebracht.
In der Sammlung stellt Lindenberg seine Sicht auf die Welt in "Panikcolor" dar.
Für Lindenberg sind Musik und Malerei die optimale Mixtur für die Höhen und Tiefen im Showgeschäft.
Zur Malerei fand er Mitte der 90er-Jahre, als er im "Tal des Zweifels" angekommen war.
Jetzt versuchte er auf dem Papier auszudrücken, was er vorher mit der Musik tat.
Immer häufiger zog er sich in sein Atelier zurück und war immer seltener auf der Bühne zu sehen.
Obwohl ihm mit seinem Album "Stark wie Zwei" ein Comeback gelungen ist, macht er auch weiterhin als Maler auf sich aufmerksam.
Der Bildband enthält Bilder von Gemälden, Collagen, Comics und Zeichnungen aus mehr als 30 Ausstellungen.
Die Herausgeberin des "Lindenwerks" hat mehr als 300 Seiten zusammengestellt.
Vielfältig ist die Themenpalette, Sex und Erotik, Drogen und Rausch, Rock'n'Roll und Showbusines, Politik und Provokation sowie Poesie und Panik.
Trotz des Erfolges mit dem neuen Album, nimmt Lindenberg sich die Zeit für seine Bilder.
Malen findet er entspannend und als "ein Ding" mit dem Texten.
Zum erstenmal erhalten wir in dem Buch einen Einblick in die Malerwerkstatt des im "Atlantic" lebendes Malers.
Seine "Basisstation" ist die Hotelbar des Hamburger Hotels, später malt er dann in der "Panikpräsidentensuite" oder im Atelier unterm Hoteldach weiter.
Seine Bilder neben Picasso und Matisse zu sehen ist ihm Ehre und Verpflichtung und Herausforderung zu noch höherer Qualität.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Siegfried Ramlow


