Oregano für Fisch und Fleisch
In der südeuropäischen Küche gehört Oregano zu den beliebtesten Kräutern.
Oregano entfaltet seine Intensität im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern während der Blütezeit und wird ungefähr 10 Zentimeter über dem Boden abgeschnitten.
Gebündelt wird das Kraut schattig und trocken aufgehängt.
Wenn sich die Zweige knackend brechen lassen, werden die Blätter von den Stielen abgestreift und in dunkle gut verschlossene Gefäße eingelagert.
Oregano schmeckt leicht nach Pfeffer und liegt im Geschmack zwischen Thymian und einjahrigem Majoran.
In geringen Mengen wird Oregano in Salaten verwendet und bei vielen fetthaltigen Fleisch und- und Fischgerichten mitgekocht.
Auch in der Heilkunde findet er seine Anwendung, wie im Magen- und Darmbereich.
Er wirkt verdauungsanregend, krampflösend und desinfizierend.
Bei starkem Husten wirkt er schleimlösend.
Oregano bevorzugt einen vollsonnigen, mäßig trockenen Standort, der Boden sollte kalkhaltig sein.
Wegen seiner Blütenpracht kann er in den Steingarten eingebunden werden.
Im Herbst kann die Wurzel geteilt werden, zum Schutz vor Wintereinflüssen muß die Wurzel mit Reisig oder Mulch abgedeckt werden.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Siegfried Ramlow


