Ohnmacht der Polizei
In der letzten Augustwoche zogen rund vierzig betrunkene Randalierer durch Bützow, einem kleinen Ort mit 8000 Einwohnern im Kreis Güstrow.
es wurden ausländerfeindliche Parolen gegröldt und ein pakistanischer Imbissladen angegriffen.
Den Behörden liegen natürlich wieder mal keine konkreten Hinweise darauf vor, dass es sich bei den Ausschreitungen um zielgerichtete fremdenfeindliche Hintergründe handelt.
Die Polizei geht bislang davon aus, dass die Randalierer den Imbiss des Pakistani nur auf der Suche nach Alkohol angegriffen haben.
Zuvor wurden nach dem Ende des Volksfestes bereits Verkaufsstände und Getränkewagen aufgebrochen und demoliert.
Schon da hätte die Polizei konsequent durchgreifen müssen, aber diese zogen sich zurück, nachdem sie mit Flaschenwürfen empfangen wurden.
Erst als nach Stunden Verstärkung aus den Bereichen Rostock, Schwerin und Stralsund eintraf, griffen die Polizisten ein und nahmen Personalien von fünfzehn Anwesenden auf, die wahrscheinlich nicht mehr das Weite suchen konnten.
Das Vertrauen in die Staatsmacht, die unsere Bürger eigentlich vor solchen Gewalttaten schützen sollte ist ein weiteres mal erschüttert.
Es ist traurig, dass Bürger in Angst und Schrecken leben müssen und um ihr Wohl und Eigentum fürchten müssen.
Auch versprochene Analysen der Vorgänge werden die Ereignisse nicht aus den Köpfen der Menschen in Bützow löschen und das Vertrauen zum "Rechtsstaat" nicht wieder herstellen.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Siegfried Ramlow


