Neues Wahrzeichen für Stralsund
Das neue Wahrzeichen der Stadt Stralsund in Vorpommern ist eröffnet.
Eine 4,1 Kilometer lange Verbindung zwischen der größten deutschen Insel und der Stadt Stralsund ist nach dreijähriger Bauzeit fertiggestellt.
180000 Tonnen beton und 22000 Tonnen Stahl wurden verbaut.
Die Kosten, inklusive Anbindung an die Ostseeautobahn belaufen sich auf 120 Millionen Euro.
Der 71 Jahre alte Rügendamm bleibt jetzt für Fußgänger, Radfahrer und Bahn als Bindungsglied zur Insel Rügen.
Mit der neuen Seilbrücke geht es jetzt dreispurig auf die Ferieninsel Rügen.
Bislang waren An- und Abreise oft mühselig, da sich am alten Rügendamm oft Kilometerlange Staus bildeten.
Der alte 1936 erbaute sanierungsbedürftige Rügendamm wurde bisher fünf mal täglich für größere Schiffe geöffnet.
Das neue Bauwerk mit einer Durchfahrtshöhe von 42 Metern, ist jetzt das immer offene Tor zur Ferieninsel Rügen.
Jetzt verlagern sich die Staus aber von der Brücke zur Insel, da die B96 die einzige Bundesstraße in Richtung Bergen ist.
Die Kreisstadt Bergen ist der zentrale Punkt, von dem aus die Touristen die Strände der Insel ansteuern.
Leider steckt der Ausbau der B96 noch in der Planung und wie immer bei solchen Projekten, kämpfen Naturschützer vor Gericht dafür, dass so wenig wie möglich an Schaden angerichtet wird.
Es soll die urwüchsige Schönheit der Insel erhalten bleiben.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Siegfried Ramlow


