Neue Operationsmethode im Kampf gegen den Grünen Star
Wissenschaftler in den USA haben Operations-Methoden gegen den Grünen Star weiterentwickelt.
In einer internationalen Studie soll dieses Verfahren nun weiter getestet werden.
Der Grüne Star ist eine der häufigsten Erblindungsursachen in der westlichen Welt.
In den USA und in Europa sind fast zwei Prozent aller Menschen über vierzig Jahre daran erkrankt.
In Deutschland leben etwa fünf Millionen Menschen mit einem Glaukomrisiko.
Rund achthundertausend Deutsche sind bereits erkrankt.
Ein erhöhter Augeninnendruck gilt als Hauptrisikofaktor für den Grünen Star, der ohne Therapie den Sehnerv zerstört.
Die Behandlung erfolgt meist mit Tropfen, die den Druck senken.
Auch eine Laserbehandlung kann helfen, damit das Druck erzeugende Augenwasser abfließen kann.
Leider gibt es bis heute noch kein Verfahren ohne unerwünschte Nebenwirkungen.
Mit der neuartigen Methode soll dies nun verhindert werden.
Hierbei wird ein winziges Röhrchen , ohne Bindehautöffnung eingesetzt.
Diese neuartige Methode eignet sich auch für Risikopatienten, wie mit starker Blutungsneigung oder für jene die Augentropfen nicht vertragen.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Siegfried Ramlow


