Moskau zeigt Flagge in der Arktis
Ein russisches Tauchboot hat in einer Tiefe von 4261 Metern eine Flagge aus rostfreiem Titan aufgestellt.
Hierdurch will Moskau seine Ansprüche auf die Bodenschätze der Arktis untermauern.
Die bislang unzugänglichen Lagerstätten am Nordpol rückem immer mehr ins Visier der Polarstaaten.
Immer bessere Förderungstechniken und die Klimaerwärmung, die das Eis schmelzen läßt, machen eine Gewinnung der Bodenschätze in der Artis immer realistischer.
An der Tauchstelle hinterließ die Expedition auch eine Kapsel mit einem Schreiben Russlands für künftige Generationen und eine Fahne der Kremelpartei Geeintes Russland.
Obwohl diese Aktion rechtlich ohne jegliche Bedeutung ist, macht Russland damit symbolisch seinen Besitzanspruch geltend.
Jedes Jahr werden die Ausgaben für Polarexpeditionen erhöht.
Am Nordpol werden zehn Milliarden Tonnen Oel und Erdgas im Wert von mehr als 1000 Milliarden Dollar vermutet.
Desweiteren geht es um große Mengen Gold und Diamanten.
Bis zum Jahre 2009 will Russland sein Recht auf diese Bodenschätze bei den Vereinten Nationen durchsetzen.
Bei dem beansruchten Gebiet handelt es sich um den sogenannten Lomonossow-Rücken.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Siegfried Ramlow


