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Siegfried Ramlow


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Moosbeere gegen Bakterien

Hilfe für von Harnwegsinfektionen geplagten Menschen gibt es in der Natur.

Es zieht und schmerzt, besonders lästig ist aber der ständige Drang zur Toilette, wo das Harnlassen dann zu einer echten Tortur werden kann.
Oftmals reicht es schon nur wenige Minuten auf kalten Steinen zu sitzen und schon stellt sich eine Blasenentzündung ein.
Bei Frauen ist der Risikofaktor am größten, denn von fünfzig erkrankten Erwachsenen ist nur einer ein Mann.
Die Ursache dafür ist, bei Männern ist die Harnröhre fünf mal so lang wie bei Frauen, so dass es Keime schwerer haben, bis zur Blase vorzudringen.

Als erste Hilfe ist es ratsam, die Flüssigkeitszufuhr auf mindestens drei Liter pro Tag zu steigern.
Dadurch werden die Harnwege durchgespült und viele der Keime weggespült.
Im Anfangsstadium der Erkrankung lassen sich Blasenentzündungen mit Bärentraube und Goldrute behandeln.
Die Wirkstoffe der Bärentraube hemmen das Wachstum der Bakterien und die der Goldrute sind entzündungshemmend und sorgen als Harntreiber für eine Spülung der Harnwege.
Man mischt beide Pflanzen zu gleichen Teilen und übergießt dann einen Teelöffel davon mit einer Tasse kochendem Wassers.
Zehn Minuten ziehen lassen, drei Tassen por Tag sind ausreichend.
Eine weitere Alternative ist das Trinken von Moosbeeren-Saft (auch Cranberry-Saft genannt).
Dieser Saft enthält Proanthocyanidine, die das Anheften der Bakterien an ihrem Zielgewebe behindern.
Die Keime rutschen von den Blasenwänden ab und werden mit dem Urin fortgespült.
Die richtige Dosierung des Saftes liegt bei 200 Millilitern pro Tag und ist in Apotheken und Reformhäusern erhältlich.



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Verantwortlich für diesen Beitrag: Siegfried Ramlow