Mehrheit ist vom Afghanistan-Einsatz wenig begeistert
Zwei Drittel der Deutschen sind gegen den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr!
Gegenwärtig sind 2773 Bundeswehrsoldaten als Teil der ISAF-Schutztruppe im Einsatz, dazu kommen sechs Tornados mit einer Beteiligung von 282 Soldaten.
Franz Josef Jung als Verteidigungsminister an der Spitze läßt kein Zweifel daran, daß Deutschland sich noch über Jahre am Hindukusch engagieren muß.
Es wird ein langer Weg sein, bis das Land selbst für Frieden und Demokratie sorgen kann.
Es wird allerdings von vielen Kritikern angezweifelt, ob die westlichen Vorstellungen von Frieden und Demokratie das sind, was die Afghanen wollen.
Leider werden die Nein-Stimmen von Linken und Grünen nichts am Kurs der Bundesregierung ändern.
Die Stimmung selbst in der Bundeswehr ist angespannt und die Offiziere sind angehalten sich mit ehrlichen Äußerungen über die Schwierigkeiten des Einsatzes zurückzuhalten.
Die internationale Gemeinschaft war bisher nicht einmal in der Lage auch nur im Ansatz den Drogenanbau und-handel zu unterbinden, durch den die Taliban Geld für immer neue Waffen erhalten.
Jung und Steinmeier zählen die angeblichen Erfolge des internationalen Einsatzes seit dem Sturz der Taliban.
Sicher wird der Einsatz in Afghanistan weit schwieriger und teuerer als bisher angenommen und ob er letztendlich den gewünschten Erfolg bringt ist fraglich.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Siegfried Ramlow


