Lärchenbestände bedroht!
Fünf Millimeter lange Borkenkäfer treiben in den Wäldern von Brandenburg und Mecklenburg ihr Unwesen.
Auf Grund der trockenen Sommer der vergangenen Jahre breitet sich der Lärchenborkenkäfer, der ursprünglich im Süden Deutschlands beheimatet ist immer weiter nach Norden aus.
In besonderem Ausmaß sucht der Große Lärchenborkenkäfer die Uckermark heim.
In den Monaten August und September 2006 registrierte die Region den ersten massiven Schadholzanstieg.
Dem Schädling fielen rund 680 Kubikmeter Lärchenholz zum Opfer.
Im April 2007 waren es allein schon 45 Kubikmeter und die Zeit des Käfers hat erst begonnen.
Durch Sturm umgeworfene Bäume bescheren dem Käfer ein Futterparadies und liegen gelassene Baumkronen sind ein gefundenes Fressen für den Käfer.
Schnell gehen die Schädlinge von liegenden auf stehende Bäume über.
Überwintern tun die Käfer in der Erde und kriechen in der Regel Anfang April wieder raus.
Mit geschlitzten schwarzen Kästen, die ein Lockmittel (Pheromom) enthalten, locken die Lärchenborkenkäfer an und halten sie gefangen.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Willi Pedale


