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Siegfried Ramlow


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Gesund durch die Kraft der Kräuter

So manches Kraut ist gegem Kopf-, Magenschmerzen, Schlafstörungen oder Husten gewachsen.
Salbei, auch Scharlachkraut genannt, gehört mit seiner vielfältigen Heilwirkung auf jedem Fall dazu.
Das stark duftende Heilkraut nutzten schon die Menschen in der Antike bei Halsschmerzen, Rachenentzündungen und bei Entzündungen der Mundschleimhaut.
Im alten Ägypten hingegen war Salbei das Allheilmittel gegen Unfruchtbarkeit.
Gern verwendete man früher Salbei auch für Liebeszauber und als Mittel für eheliche Treue.
Selbst die Chinesen wussten um die Heilkraft des Salbei und tauschten im späten fünfzehnten Jahrhundert chinesischen Tee gegen den europäischen Salbei ein.
Man war im Reich der Mitte so von dem Heilkraut überzeugt, dass die dreifache Menge feinsten chinesischen Tees eingetauscht wurde.

Geerntet wird der Salbei auch heute noch vorwiegend im südlichen Europa.
Die graugrünen. gekräuselten und ovalen Blätter sind reich an ätherischen Ölen wie Thujon, Cineol und Kamper.
Salbei verhindert das Wachstum von Bakterien und Pilzen, wirkt entzündungshemmend, krampflösend und gallentreibend.
Schweißabsonderungen werden nachweislich gehemmt.
Die Blätter des Salbei lassen sich für Heilzwecke frisch oder auch getrocknet verwenden.
Für einen Salbeitee braucht man zum Beispiel 1-2g Salbeiblätter, die man mit 200ml kochendem Wasser übergießt und 10 Minuten ziehen läßt.
Zum Grugeln kann reines Salbeiöl aus der Apotheke genommen werden, oder auch ein starker abgekühlter Salbeitee.

Wie bei den meisten Heilkräutern sind unangenehme Nebenwirkungen selten oder erst ab einer gewissen Menge zu erwarten.
Schwangere sollten allerdings keinen Salbei zu sich nehmen, Herz- und Kreislaufkranke holen sich Rat bei ihrem Hausarzt.




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Verantwortlich für diesen Beitrag: Siegfried Ramlow