Forscher schlagen Alarm
Der Klimawandel läßt, laut Forschungsberichten die Gewässer Alaskas schneller austrocknen als bisher angenommen.
Umweltforscher haben festgestellt, daß im hohen Norden Alaskas jahrtausendealte Seen und Teiche verdunsten.
Dieser Verlust kann schwerwiegende Folgen für die heimische Tierwelt haben, da diese Gewässer die wichtiste Wasserquelle darstellen.
Forscher haben am Kap Herschel auf Ellsmere Island seit 24 Jahren Dutzende von Seen studiert und fanden etliche davon ausgetrocknet oder geschrumpft vor.
Viele dieser Seen sind auf Grund der Verdunstungen in den Sommermonaten ökologisch am Ende und nicht mehr zu retten.
Die über den hohen Norden Alaskas versteuten Seen sind Forschern zufolge Brennpunkte des Artenreichtums.
Hier finden Vögel, Insekten und viele andere Tiere ihren Lebensraum.
Ein Verlust oder Rückgang wird sich auf das gesamte Ökosystem der arktischen Landstriche auswirken.
Stark betroffen sind ebenfalls benachbarte Sümpfe, die teilweise schon so ausgetrochnet, daß zum Durchwaten kein großartiger Wasserschutz mehr nötig ist.
Die Geschwindigkeit der Umweltsveränderung ist dramatischer als bisher angenommen und erfordert kurzfristig geeignete Maßnahmen.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Willi Pedale


