China-Besuch von Angela Merkel beginnt am Sonntag
Bundeskanzlerin Angela Merkel will bei ihrem am Sonntag beginnenden China-Besuch auf die bedrückende Lage der Menschenrechte in der Volksrepublik China aufmerksam machen.
Auf Grund der engen wirtschaftlichen und politischen Beziehungen sei es möglich strittige Fragen anzusprechen.
Ein weiteres Thema des zweiten Besuchs der Kanzlerin in Peking wird auch nach dem Rückruf von Spielzeugimporten die in Kritik geratene Qualität chinesischer Produkte sein.
Angela Merkel wird ferner für weitere Anstrengungen Chinas für den Klimaschutz und den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen werben.
Der Chinabesuch steht im Zeichen des 35. Jahrestags der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und China.
Merkel hatte bereits bei ihrem ersten Besuch in China bei der dortigen Führung für die verstärkte Achtung der Menschenrechte und für mehr Demokratie geworben.
Bei ihrem jetzigen Besuch ist auch ein Treffen mit Journalisten geplant.
Die Kanzlerin gerät immer mehr in Kritik wegen der
Finanzhilfen für China, da laut Meinung von Wirtschaftsexperten aufgrund der enormen Wirtschaftskraft keine westlichen Finanzhilfen mehr nötig sind.
China lasse sich bezüglich des Umweltschutzes oder der Einhaltung der Menschenrechte damit nicht beeinflussen.
Verantwortlich für diesen Beitrag: SR- Information


