Bürger im Osten sollen weiterhin Menschen zweiter Klasse bleiben!
Fast zwanzig Jahre nach der Vereinigung wird es wieder einmal deutlich, die Menschen in der ehemaligen DDR sind Menschen zweiter Klasse.
Hartz IV-Empfänger bekommen weniger als im Westen, die Arbeitnehmer bekommen weniger für gleiche Arbeit und nun soll es an die Renten gehen.
Der CSU-Politiker für "Soziales", Konrad Kobler, fordert eine Senkung der Renten für Arbeitnehmer in der Ex-DDR.
Herr Kobler stellt sich eine Berechnung künftiger Ost-Renten auf der Basis der Regelung der Renten für Ausländer und Aussiedler vor.
Kobler kritisiert eine finanzielle Benachteiligung westdeutscher Rentner im Vergleich zu ehemaligen DDR-Bürgern. Ein Rentnerehepaar beziehe im Osten durchschnittlich 3000 Euro mehr Rente pro Jahr als ein westdeutsches.
Herr Kobler hat aber offensichtlich begriffen, das die
Frauen in Ostdeutschland eine wesentlich längere Lebensarbeitszeit vorzuweisen haben.
Sollen nun Frauen für ihre lange Berufstätigkeit im Osten bestraft werden?
Über die Höhe der Durchschnittsrenten im Osten wie im Westen wird natürlich kein Wort verloren.
Wie mag das Gehirn eines solchen Politkers bloß funktionieren?
Verantwortlich für diesen Beitrag: Siegfried Ramlow



