Bernstein, das Gold des Meeres
An der Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern, in Ribnitz-Damgarten gibt es die wohl umfangreichste Bernsteinausstellung Deutschlands.
Auf einer Ausstellungsfläche von rund 1000 Quadratmetern erleben die Besucher Geologie, Natur- und Kulturgeschichte des fossilen Harzes.
Die Museumsgeschichte begann in einem 1963 als "Bernsteinzimmer eingerichteten Raums des 1954 gegründeten Heimatmuseums.
Dort sollte die Entstehung, Lagerstätten und Gewinnung und die Verarbeitung des Bernsteins gezeigt werden.
Nach dem Erwerb einer größeren Bernsteinsammlung konnte die Ausstellung erweitert werden.
Mit Unterstützung des VEB Ostseeschmuck, der in Ribnitz-Damgarten ansässig war, konnte die Ausstellung ständig erweitert werden.
Von 1975 bis zum Jahre 2000 nannte sich die Einrichtung Bernsteinmuseum.
Im Jahr 2000 wurde der Einrichtug durch den Museumsverband der Ehrenname "Bernsteinmuseum«" onmouseover="window.status='Mehr Infos zum Thema »Deutsches Bernsteinmuseum«'; return true" onmouseout="window.status=' '; return true">Deutsches Bernsteinmuseum" verliehen.
Jahrlich besuchen rund 90000 Gäste die Ausstellungsräume in der historischen Klosteranlage Ribnitz.
Sorgfältig ausgewählte Exponate, Videos und Dia-Shows präsentieren eindrucksvoll die geschichtliche Entwicklung des verhärteten Baumharzes.
Die Besucher können einmalige Kunstgegenstände aus Bernstein bewundern, wie die bernsteinerne Nachbildung von Kolumbus' Expeditionsschiff "Santa Maria".
Kunstgegenstände für Fürsten und Könige gefertigt sind zu bewundern.
Der Besuch des Bernsteinmuseums ist eine unvergeßliche Begegnung mit dem Gold des Meeres.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Willi Pedale


