Am 4. Oktober 1957 begann das Raumfahrtzeitalter
In der kasachischen Steppe hob am 4. Oktober 1957 eine Rakete mit der Bezeichnung R-7 vom Boden ab.
Diese russische Rakete tranportierte den ersten Satelliten in die Erdumlaufbahn.
Der Signalton, den der Sputnik aussendete war weltweit in den Radios zu hören und versetzte die Welt in Erstaunen.
Die 83 Kilogramm schwere Aluminiumkugel läutete das Zeitalter der Raumfahrt ein.
Damals war sich wohl niemand bewußt, welche Tragweite dieses Ereignis für die Entwicklung der Raumfahrt haben würde.
Der Wettlauf bei der Eroberung des Alls begann und erreichte während des Kalten Krieges neue Dimensionen.
Die Sowjetunion und die USA investierten Milliarden in ihre Raumfahrtprogramme.
Am 3. November bringt die Sowjetunion das erste Lebewesen, die Hündin Laika mit dem Satellit "Sputnik 2" ins All.
Die USA nun im Zugzwang, startet am 31. Januar ihren ersten Satelliten "Explorer 1" ins All.
Am 12. April 1961 beginnt das Zeitalter der bemannten Raumfahrt durch den Flug des sowjetischen Kosmonauten Juri Gagarin.
Der Kosmonaut Alexej Leonow verläßt am 18. März 1965 als erster Mensch seine Raumkapsel.
Am 21. Dezember 1968 umkreist "Apollo 8" (USA) als erstes bemanntes Raumschiff den Mond.
Der Amerikaner Neil Armstrong betritt als erster Mensch im Juli 1969 den Mond.
Die Sowjetunion nimmt am 19. April 1971 die erste Raumstation in Betrieb.
Im Jahre 1976 landen die US-Raumsonden "Viking 1" und "Viking 2" auf dem Mars.
1981 geht erstmals ein Space-Shuttle der USA auf die Reise ins All.
Die erste bemannte Raumstation "Mir" wird 1986 durch die Sowjetunion ins All gebracht.
Der russische Kosmonaut Wladimir Poljakow verbrachte 439 Tage in der Raumstation "Mir".
Verantwortlich für diesen Beitrag: Siegfried Ramlow


